Bluthochdruck

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Bluthochdruck: Symptome, Ursachen und Risikofaktoren

Von Bluthochdruck hat wohl jeder schon einmal gehört, aber Hand aufs Herz: Wie viel wissen Sie wirklich darüber? Was bedeutet die Diagnose Hypertonie eigentlich genau, mit welchen Symptomen geht sie einher und wo liegen die Ursachen sowie Risikofaktoren, die es zu meiden gilt? Hier lesen Sie alle wichtigen Informationen rund um zu hohen Blutdruck.

Direkt zum Thema:

Hypertonie: Was ist Bluthochdruck?

Wenn das Herz Blut durch den Körper pumpt, übt das von innen Druck auf die Blutgefäße aus – den Blutdruck. Bei dauerhaft zu hohem Blutdruck handelt es sich um eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Mediziner sprechen von einer Hypertonie. Meist geht es dabei um die Unterform der arteriellen Hypertonie. Dann ist der Blutdruck in den vom Herzen wegführenden Blutgefäßen, den Arterien, erhöht.

Durchschnittlich leidet etwa ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland unter Bluthochdruck – Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer.Mit steigendem Alter nimmt auch die Häufigkeit zu:2

  • 18 bis 29 Jahre: 4 Prozent
  • 30 bis 44 Jahre: 9 Prozent
  • 45 bis 64 Jahre: 32 Prozent
  • ab 65 Jahren: 64 Prozent

Kinder können ebenfalls bereits betroffen sein: Circa ein bis drei Prozent der unter 18-Jährigen haben eine Hypertonie.3 Da der hohe Blutdruck in der Regel keine Schmerzen verursacht, weiß etwa jeder Fünfte gar nichts von seiner Erkrankung.4

Ab wann sprechen Ärzte von einer Hypertonie?

Die Blutdruckmessung beinhaltet zwei Werte, den oberen (systolischen) und unteren (diastolischen).5 Sie werden in der Einheit Millimeter Quecksilbersäule (kurz: mmHg) angegeben. Ab wann ein Bluthochdruck vorliegt, ist genau festgelegt:6

BlutdruckWert in mmHg
optimal< 120 / < 80
normal120-129 / 80-84
hochnormal 130-139 / 85-89
Hypertonie Grad 1140-159 / 90-99
Hypertonie Grad 2160-179 / 100-109
Hypertonie Grad 3 180 / > 110

Einen Sonderfall stellt der isolierte systolische Bluthochdruck dar: Der obere Wert liegt dann bei über 140, der untere beträgt jedoch weniger als 90.7 Diese Form der Hypertonie kommt vor allem bei älteren Patienten vor und ist deshalb auch als „Altershochdruck“ bekannt.8

Warum ist Bluthochdruck gefährlich?

Eine Hypertonie ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn die möglichen Auswirkungen können gravierend sein:9,10

  • Belastung der Blutgefäße
  • weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen oder Herzinsuffizienz)
  • Schäden an wichtigen Organen (zum Beispiel Herz, Gehirn, Nieren und Augen)
Wichtig zu wissen:

Je höher der Blutdruck, desto größer das Risiko für Folgeerkrankungen.

Durch welche Symptome äußert sich Bluthochdruck?

Die Krux am hohen Blutdruck: Die meisten Betroffenen spüren ihn nicht, da er keine Schmerzen verursacht. Erst bei extremen Werten treten Bluthochdruck-Symptome auf wie:11,12

  • Schwindel
  • Sehstörungen
  • Ohrensausen
  • Nasenbluten

In schweren Fällen kann es zu einer hypertensiven Krise kommen. Dabei handelt es sich um kritische Werte bei Bluthochdruck von über 180 / 100 mmHg.13 Ernsthafte Organschäden drohen beim hypertensiven Notfall. Je nachdem, welches Organ betroffen ist (etwa Herz, Gehirn oder Niere), äußern sie sich unter anderem in folgenden Symptomen:14

  • Kopfschmerzen
  • Sehstörungen
  • Brustschmerzen
  • Atemnot
  • Schwindel
  • Sprach- und Bewegungsstörungen

Rasch den Blutdruck zu senken ist deshalb besonders wichtig, um solche Notsituationen zu vermeiden. Idealerweise handeln Sie bereits frühzeitig, damit es gar nicht erst zum Ernstfall kommt. Neben bestimmten blutdrucksenkenden Medikamenten ist dafür vor allem eine Umstellung der Lebensgewohnheiten essenziell, vor allem ausreichende Bewegung und die richtige Ernährung.

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Ursachen und Risikofaktoren von hohem Blutdruck

Blutdruck in Balance: Mann balanciert auf einem Geländer am Strand und weiß, welche Bluthochdruck-begünstigenden Risikofaktoren er vermeiden sollte.

Im Ruhezustand, etwa bei Entspannung oder im Schlaf, ist der Blutdruck in der Regel niedrig. Unter körperlicher AnstrengungStressAngst und auch mit zunehmendem Alter steigt er an. Solche Schwankungen sind normal und nicht weiter bedenklich. Die Höhe des Blutdrucks wird durch ein komplexes Zusammenspiel von Botenstoffen, Organen, Blutgefäßen und Nervenzellen bestimmt.15 Erst wenn er dauerhaft erhöht ist, sprechen Ärzte von Hypertonie.

Noch immer ist nicht gänzlich geklärt, wo genau im Körper bei Bluthochdruck Störungen vorliegen. Es gibt aber bestimmte Risikofaktoren, welche die Entstehung einer Hypertonie begünstigen. Dazu zählen:16,17

  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • hoher Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Stress
  • salzreiche Ernährung
  • Nierenerkrankungen
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • erhöhte Hormonproduktion (zum Beispiel von Adrenalin)
  • Schnarchen und Atempausen im Schlaf
  • erbliche Veranlagung

Auch bestimmte Medikamente können den Blutdruck in die Höhe treiben. Dazu zählen unter anderem die Antibabypille, Nasensprays und -tropfen, pflanzliche Arzneimittel wie Johanniskraut oder Mittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen.18

Beim Großteil der Patienten ist die genaue Ursache des hohen Blutdrucks nicht bekannt.19 Fachleute nennen das primäre oder essenzielle Hypertonie. Nur bei etwa fünf Prozent der Betroffenen liegt ein konkreter Auslöser vor.20 Dann handelt es sich um eine sekundäre Hypertonie.

Hoher Blutdruck: Wie stellt der Arzt die Diagnose?

Aufgrund der oft fehlenden Symptome bleibt Bluthochdruck häufig lange unbemerkt. Die Diagnose erfolgt in der Regel erst durch eine Blutdruckmessung. Dabei sind drei Faktoren wichtig:21

  • Ruhezustand des Patienten
  • Messen an beiden Armen
  • mehrere Messungen an verschiedenen Tagen

Nur so ist ein eindeutiges Ergebnis möglich. Unter Umständen verordnet der Arzt auch eine Langzeitmessung über 24 Stunden.22 Das kann erforderlich sein, wenn die einzelnen Ergebnisse stark voneinander abweichen. Der Betroffene bekommt dann ein mobiles Gerät mit nach Hause, das den Blutdruck in regelmäßigen Abständen ermittelt.

Tipp:

Ab dem 35. Geburtstag haben gesetzlich Krankenversicherte alle drei Jahre Anspruch auf einen Gesundheits-Check-up beim Hausarzt.23 Dazu gehört auch eine Blutdruckmessung, die einen etwaigen zu hohen Blutdruck oft frühzeitig erkennen lässt.

FAQs: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Bluthochdruck

Eine Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck dauerhaft auf Werte über 180 / 90 ansteigt. Bei körperlicher Anstrengung und Stress sind schwankende Blutdruckwerte zunächst normal. Ein Handeln ist erst erforderlich, wenn der Bluthochdruck länger anhält.

Bluthochdruck verursacht meist keine Schmerzen, weshalb er oft lange unentdeckt bleibt. Nur bei extrem hohen Werten treten in schweren Fällen Symptome wie Schwindel, Sehstörungen, Ohrensausen oder Nasenbluten auf. Außerdem sind bei anhaltender Hypertonie Schäden an lebenswichtigen Organen möglich.

Wird er nicht rechtzeitig therapiert, kann hoher Blutdruck eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellen. Kommt es zu einem hypertensiven Notfall, ist eine schnelle Behandlung im Krankenhaus notwendig – andernfalls drohen Organschäden.

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