Arteriosklerose

Symptome, Ursachen und Therapie

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Arteriosklerose: Die Gefäßerkrankung im Überblick

Circa vier Millionen Deutsche leiden – zum Teil ohne es zu merken – an Arteriosklerose.1 Die Erkrankung ist für verengte Gefäße verantwortlich und kann in verschiedenen Körperbereichen unterschiedlich ausgeprägt sein. Erfahren Sie hier mehr zu den Symptomen einer Arteriosklerose, möglichen Ursachen von Gefäßveränderungen und geeigneten Therapien.

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Was ist Arteriosklerose?

Arteriosklerose ist eine Erkrankung der Gefäße, die jede Arterie im Körper (zum Beispiel am Herzen oder in den Beinen) betreffen kann. Es handelt sich dabei um gesundheitsgefährdende Gefäßveränderungen, die beispielsweise durch Ablagerungen an den inneren Gefäßwänden entstehen. Die Erkrankung ist deshalb auch als Gefäß- oder Arterienverkalkung bekannt.

Kleine sowie große Arterien können gleichermaßen einer Arteriosklerose unterliegen – Mediziner sprechen dann entweder von Mikroangiopathie oder Makroangiopathie.2 Ärzte stellen die Arteriosklerose meist erst als Ursache anderer Erkrankungen fest, da Beschwerden oft nicht direkt auftreten.3

Arteriosklerose oder Atherosklerose: Welcher Begriff ist korrekt?

Eines vorweg: Beide Ausdrücke existieren in der medizinischen Fachsprache. Arteriosklerose stellt dabei eher einen Oberbegriff für Erkrankungen der Arterien allgemein dar. Die Atherosklerose kommt als Form der Arteriosklerose am häufigsten vor und steht für Ablagerungen von Stoffen wie Fett in Arterien.4 Für beschädigte Gefäßwände, eine andere Form der Gefäßerkrankung, gibt es wiederum einen anderen Begriff: Arteriolosklerose.

Symptome der Arteriosklerose

Arteriosklerose bekommen Betroffene nicht von heute auf morgen, sondern sie entsteht meist über viele Jahre hinweg.5 Zunächst bleibt die Erkrankung meist unbemerkt, da Symptome erst schrittweise auftreten.
Wenn sich die Arteriosklerose bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, kann sie Erkrankungen wie

  • die periphere arterielle Verschlusskrankheit,
  • die koronare Herzkrankheit oder
  • eine Arteriosklerose der Halsschlagader sowie der Nierenarterien

hervorrufen, sodass sie dann als Ursache auffällt.Die entstandenen Erkrankungen gehen mit verengten Gefäßen sowie Durchblutungsstörungen einher und verursachen dann häufig Symptome, die sich auf die Arteriosklerose zurückführen lassen, beispielsweise:7

  • Beschwerden beim Gehen
  • schmerzende Beine im Ruhezustand
  • Kurzatmigkeit
  • Atemnot
  • Schmerzen in der Brust mit Engegefühl
  • Schwindel
  • Gedächtnisstörungen
  • Nierenschwäche

Bei ausgeprägten Durchblutungsstörungen kann auch Gewebe absterben, was sich zum Beispiel an einer verfärbten Haut zeigt. Achtung bei ausstrahlenden Schmerzen im linken Arm oder vorübergehenden Lähmungen: Sie deuten möglichweise auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hin und bedürfen einer sofortigen ärztlichen Abklärung.

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Ursachen und Risikofaktoren: Wodurch entsteht Arteriosklerose?

Die Arteriosklerose entwickelt sich meist infolge einer beschädigten Gefäßwand. Auslöser dafür können neben kleinen Verletzungen auch Immunreaktionen sein. Erreger wie Bakterien oder Viren schaden manchmal ebenfalls den innersten Schichten von Arterien.

Manchmal bilden sich in der Gefäßwand auch mehr Muskelzellen als üblich, die dann zu Auswölbungen führen. Zudem kann sich Fett an beschädigten Stellen ablagern, woraus sogenannte Schaumzellen entstehen. Den Namen haben sie von ihrem Aussehen unter einem Mikroskop. Beides zusammen führt nach und nach zu Veränderungen im Gewebe der Gefäßwand, die Mediziner als Plaques bezeichnen. Auch Kalkeinlagerungen gehören oft zu dem typischen Bild einer Arteriosklerose.

Folgende Faktoren begünstigen eine Arteriosklerose, sodass Mediziner sie regelmäßig als Ursache der Erkrankung feststellen:8

Des Weiteren kommen dauerhafter Stress oder seltene Veränderungen im Blut als Ursachen von Arteriosklerose infrage.

Tipp:

Wenn in Ihrer Familie gehäuft Gefäßerkrankungen bekannt sind, sollten Sie die Risikofaktoren möglichst vermeiden. Gehen Sie ab einem Alter von 50 Jahren zur Vorsorgeuntersuchung bei Ihrem Arzt, so lassen sich eventuelle Veränderungen in den Arterien bereits rechtzeitig erkennen.9

Diagnose und Verlauf der Gefäßerkrankung

Ärzte können veränderte Gefäße durch verschiedene Untersuchungen oft frühzeitig feststellen.10 Je nachdem, wie viele Risikofaktoren vorliegen, sind erste Anzeichen manchmal schon bei Jugendlichen ab 15 Jahren sichtbar.11 Ab einem Alter von 30 zeigen sich möglicherweise bereits eindeutigere Gefäßveränderungen bei einer Ultraschalluntersuchung.12

Arzt spricht mit seinem Patienten über Arteriosklerose.

Neben einem Ultraschall bieten sich insbesondere Blutuntersuchungen und ein ausführliches Anamnesegespräch mit dem Arzt zur Diagnose von Arteriosklerose an. Reichen die Informationen nicht aus, besteht zudem die Möglichkeit einer Angiografie (Röntgenuntersuchung der Gefäße) oder Magnetresonanztomografie (MRT, Gefäßdarstellung ohne Röntgenstrahlung) zur weiteren Diagnostik.

Arteriosklerose entsteht oft unbemerkt in einem schleichenden Prozess.13 Die Erkrankung schreitet unbehandelt immer weiter fort und führt schrittweise zu gesundheitlichen Beschwerden des Betroffenen.

Welche Therapie gibt es bei Arteriosklerose?

Um einer Arteriosklerose vorzubeugen, ist die effektivste prophylaktische Therapie ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und viel Bewegung. Verzichten Sie zudem am besten auf das Rauchen – so schalten Sie einen bedeutenden Risikofaktor der Erkrankung aus. Auch stellt die bewusst gesunde Lebensweise die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie der Arteriosklerose dar.14

Schlaf als therapeutische Maßnahme?

Wissenschaftler vermuten, dass sich ausreichender und regelmäßiger Schlaf (etwa acht Stunden täglich) womöglich positiv auf eine Arteriosklerose auswirken kann.15 Gönnen Sie Ihrem Körper genügend Erholung und tun Sie mit dem Schlaf etwas Gutes für Ihr allgemeines Wohlbefinden.

Unbehandelt kann eine Arteriosklerose Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen. Da es keine Medikamente zur direkten Behandlung der Arteriosklerose gibt, muss der Facharzt insbesondere die bestehenden Begleiterkrankungen und Risikofaktoren wie Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen oder Bluthochdruck in den Blick nehmen. Eine gut eingestellte Therapie einschließlich passender Medikamente ist deshalb sehr wichtig. Das kann die Arteriosklerose in ihrer fortschreitenden Entwicklung hemmen.16

Eine wirkliche Heilung der Gefäßveränderung gibt es derzeit noch nicht.17 Trotzdem können eine geeignete Behandlung der Risikofaktoren sowie eine konsequente Optimierung des Lebensstils durch den Patienten meist das Fortschreiten der Arteriosklerose verhindern.18 Das wirkt sich in der Regel positiv auf die Lebensqualität aus, wodurch sich Betroffene besser fühlen.

Lassen sich Arterien reinigen? Bei schweren Krankheitsverläufen sind manchmal medizinische Eingriffe zur Aufdehnung der verengten Gefäße (Angioplastie) oder sogar Operationen notwendig, um eine normale Durchblutung wieder herzustellen.

FAQs: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Arteriosklerose

Die Arteriosklerose entsteht durch verletzte Gefäßwände, Ablagerungen von Fett sowie Kalk in den Arterien oder Gewebsveränderungen. Bestimmte Risikofaktoren wie Bluthochdruck können die Erkrankung begünstigen. Wissenschaftler vermuten, dass noch nicht alle möglichen Ursachen festgestellt wurden.19

Arteriosklerose verursacht zunächst keine Symptome. Erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung treten Beschwerden wie schmerzende Beine oder Schwindel auf, die zugleich auf andere Gefäßerkrankungen hindeuten können.

Eine gesunde Lebensweise ist eine wichtige Voraussetzung für die Behandlung von Arteriosklerose. Dadurch können Sie das Fortschreiten der Erkrankung verringern und ein Stück Lebensqualität zurückerlangen.

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